8.Mai 2013

Die Apfelbäume in voller Pracht in der gelb blühenden Wiese vor dem leuchtend grünen Wald - da macht das Halsringreiten doppelt Spaß!


4-Seen-Ritt vom 2.-5. Mai 2013

Ein Frühlingsritt wie aus dem Bilderbuch: die Wälder im frischen Grün, die Bäume blüh'n, meine unerschrockenen Mitreiterinnen wagten sich sogar in den Bodensee! Chester zog es zum Glück vor, nur ein bißchen im Mindelsee zu planschen und nicht schwimmen zu gehen...

 

März 2013

Saisonstart: der Grenzlandritt zu Ostern wurde zum Winterritt! Aber meine Mitreiter ließen sich die gute Laune nicht nehmen und tatsächlich hatte auch die Winterlandschaft ihren Reiz.

Februar 2013

Um mit passenden Sätteln in die Wanderreitsaison starten zu können war George Abram bei uns und hat alle Pferde mit dem Topographen-Pro nach dem Equiscan-System vermessen. Die Sättel konnten anhand der Daten individuell an jedes Pferd angepaßt werden - und jetzt kann es losgehen!

 

Januar 2013

Ich nutzte die Winterpause für einen Besuch bei meinem lieben Wanderreiter-Kollegen und Geländerittführer DWA Victor Hucke auf der Insel Faial (Azoren). Fast 2 Wochen ließen er, seine Frau Anja und Sohn Moritz mich an ihrem Inselleben teilhaben und ich kam auf unseren Ritten in den Genuß einer sehr persönlichen und besonderen Inselführung durch Victor, dessen Begeisterung für Land und Leute seiner Wahlheimat stets spürbar war.

Sturmumtoste Klippen, nebelverhangene Vulkankrater, Wiesen und Wälder in allen denkbaren Grüntönen, bunte Blumen vor traditionellen Steinhäusern - die Landschaft so vielfältig wie seine Bewohner!

Mein Fazit: Faial ist eine Reise wert - auch im Winter!

 

Herzlichen Dank Victor!  ( www.patio.pt )

 

 

  Oktober 2012

  Herzlich willkommen Anke und Sueño!

 


Ganz besonders Gaby freut sich über den Neuen : sollte ich mich in Zukunft mit all meinen Pferdchen auf einen Mehrtagesritt begeben muß sie nun nicht mehr im Rapid bei Puffy auf der Weide übernachten, um ihr Gesellschaft zu leisten!

Karl-August und Rasta sind dem Neuankömmling auch schon ganz  wohlgesonnen, einzig Chester überkommt es manchmal noch und dann jagd er ihn quer über die Weide.

August 2012

Ein richtiger Reitplatz!!!

Die Wirtschaftslage ist unsicher, wer kann investiert in Immobilien - ich habe beschlossen, in Paddockplatten zu investieren und so haben wir nun einen richtigen Reitplatz!

Dank der vielfältigen Talente von Gaby und Rainer als Plattenverleger, Annes Hilfe beim Sand schaufeln und Baumstämme ziehen sowie Eriks Einsatz mit dem Frontlader war alles innerhalb von 3 Tagen vollendet, unglaublich!

Und so kam der kleinen Hanna mit dem großen Karl-August die Ehre zuteil, den neuen Sandplatz einzuweihen und alle waren sehr zufrieden - bis auf Karl-August vielleicht, der sich beim Unterricht auf dem Grasplatz sonst immer noch ein paar maulvoll Grünes ergaunert hatte....

 

Juli 2012

Zwei Freunde

Die zwei jungen Wilden haben zueinander gefunden und sind fast nur noch im Doppelpack anzutreffen... Rasta hat sich bestens eingelebt und passt auch unterwegs gut zur Gruppe. Derzeit an letzter Stelle in der Rangordnung hat er herausgefunden, daß sich die anderen Pferde bei Ausritten nicht so verhalten können wie sie wollen und so ist es sein Hobby geworden, sich von den Pferdehintern magisch anziehen zu lassen und doch tatsächlich auch hineinzubeissen! Wenn er zu übermütig wird muss man ihn allerdings nur an die Spitze der Gruppe setzen und da vorne ist ihm dann schnell nicht mehr nach Scherzen zumute und er verwandelt sich in das gehorsamste Pferd.

Februar 2012

Rasta


Mit dem jüngsten Zuwachs Rasta ist die kleine Herde für dieses Jahr komplett. Schon 20 Minuten nachdem ich ihn aus seinem Stall in der Schweiz abhole habe ich das Gefühl, genau das richtige Pferd ausgewählt zu haben, denn während meine Geduld nach 1,5 Stunden Zollformalitäten langsam zuende ist steht der Kleine zufrieden im Hänger und mümmelt sein Heu bzw. die Möhren, die Gaby ihm immer wieder zusteckt.

Während Rasta mit seinen großen dunklen Augen sogleich die Herzen aller Menschen am Stall erobert hat machen es ihm seine Herdengenossen nicht ganz so einfach: Karl-August als souveräner Herdenchef ist zwar freundlich, die anderen wollen ihn aber vorerst nicht in ihrer Nähe haben und verscheuchen ihn immer wieder. Aber Rasta beweist auch hier Geduld und nach einer Woche ist er schon fast integriert - er hat sogar schon ein Spielchen mit Apache gewagt!

 

Januar 2012

Puffy

 

Meine Freundin Gaby braucht einen Platz für ihre Tinkerstute Puffy und so zieht die Dame kurzentschlossen bei meinem Haufen Junggesellen ein! Nach dem Stutengalama letzten Sommer hatte ich mir eigentlich vorgenommen, zukünftig auf Stuten zu verzichten, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel ...Da Karl-August Puffy schon von früher kennt hat sie es nicht allzu schwer, sich einzuleben: zu Beginn fürchtet sie sich etwas vor Chester und Apache, doch der große Chef ist ja immer zur Stelle, wenn sie zu aufdringlich werden und verscheucht sie. Anfangs ist sogar Puffy in der Lage, die zwei zu verscheuchen, aber sie ist schnell durchschaut und schon nach wenigen Tagen in der Rangfolge ganz hinten angekommen. Alles in allem geht es aber sehr harmonisch zu, trotz Stute....klopf auf Holz... Also herzlich willkommen Gaby und Puffy, ich freu mich!


Oktober 2011

 

Bodenarbeit

Chester hat sich offenbar gemerkt, daß bei den gelben Pylonen Leckerlis zu finden sind und steuert zielstrebig draufzu, als ich mit ihm auf unsere "Spielwiese" gehe. Also werden die Pylonen ab jetzt in der Nähe von so gefährlichen Dingen platziert wie der Plane auf dem Boden, dem Podest oder den Laubsäcken, die ich bei der Bodenarbeit wie Tonnen nutze. Und tatsächlich: Chester ist bestechlich und wagt sich viel eher an diese Dinge ran, wenn was zu essen dabei rausspringt!

Auch Apache freut sich über Leckerlis, viel mehr allerdings noch über rasante Spiele! Er findet nichts dabei, über die Plane zu galoppieren oder aus vollem Tempo darauf anzuhalten. Auf dem Podest trampelt er enthusiastisch rum und selbst, als die unternehmungslustigen Katzen die Laubsäcke "zum Leben erwecken", indem sie darin rumturnen, stutzt er nur kurz und macht sich dann auf den Weg, um die wilden Laubsäcke zu inspizieren.

So lustig die Spiele mit dem aufgeweckten Halbstarken auch sind, weniger lustig ist es, wenn er dann mal brav sein soll, aber nur Unsinn im Kopf hat - z.B. bei der Doppellonge: erstmal auschecken, ob man wirklich so langweilig im Kreis gehen muß oder ob man nicht doch lustig über die Balken aus der Bahn hüpfen, zu den anderen galoppieren oder rückwärts gehen kann. Als er schließlich verstanden hat, daß seine Spielvorschläge nicht erwünscht sind läuft er von einer Minute auf die andere wie ein Lämmchen um mich rum und hört auf alle Kommandos wie das brävste Schulpferd.

 

September 2011

 

Hängertraining

Hier zeigt sich, wie unterschiedlich meine Pferdchen doch sind: den Hänger habe ich neben den Stall gestellt. Als ich Apache aus dem Stall führe hat er diesen sofort entdeckt und marschiert draufzu und ich komme kaum hinterher, da steht er schon im Hänger, um diesen zu inspizieren. Natürlich findet sich der ein oder andere Apfel im Hänger und nachdem alle verspeist sind ist das Thema Hängertraining für Apache auch schon abgeschlossen.

Auch Chester entdeckt den Hänger sofort, als ich ihn aus dem Stall führe, er ist allerdings weit davon entfernt, neugierig draufzu zu marschieren, nein er ist so beunruhigt, daß er nicht einmal in Ruhe am Putzplatz essen kann. Chesters Hängertraining besteht also vorerst darin, gelassen an dem Ding vorbeizulaufen und schließlich den Hafer aus dem Eimer zu essen, obwohl dieser auf der Hängerrampe steht.

Karl-August ist zwar kein Hängerjunkie wie Apache, läßt sich aber nach kurzer Zeit überreden, in den Hänger zu gehen und auch wenn das nie sein Lieblings-Aufenthaltsort werden wird steht er unaufgeregt drin und vertilgt die Belohnungsäpfel.

 

Herdenzusammenführung:

Die zwei Stuten sind abgereist, die "Hengste" haben sich beruhigt und der Moment ist gekommen, den Zaun zwischen den 2 Zweiergruppen zu entfernen. Ich bin recht aufgeregt und hoffe, daß Chester und Karl-August nicht ernsthaft aneinander geraten. Die Fronten sind jedoch schnell und unspektakulär geklärt: Karl-August jagd Chester auf der großen Weide ein Mal im Kreis, Chester macht keine Anstalten, sich zu widersetzen und das war's.

Apache macht garkeine Probleme - im Gegenteil, er ist der Vermittler zwischen den Gruppen, denn während Chester am liebsten auf Nummer sicher in seinem Weidehüttchen bleiben würde kommt Apache immer wieder zu Karl-August in den Offenstall und selbst, wenn er von diesem weggeschickt wird probiert er es nach kurzer Zeit unverdrossen erneut.

Inzwischen ist aus den Konkurrenten ein harmonisches Grüppchen geworden: der unsichere Chester orientiert sich sehr am großen Chef Karl-August und ruft sogar nach ihm, wenn ich mit ihm wegreite. Ja und Apache und Karl-August spielen sehr nett miteinander: wenn Apache einen Ast findet und damit provozierend vor Karl-August rumfuchtelt  läßt dieser sich nicht lange bitten und beide zerren dann um die Wette an dem Stock wie zwei junge Hunde!

Neuestes Spiel: einer steht in der Weidehütte, der andere auf der anderen Seite , beide sehen sich durch das Windschutznetz und jeder versucht, den anderen durch's Netz durch zu beißen... 

 

August 2011

 

Chester:

...fordert all meine Phantasie und Geduld. Er ist die Skepsis in Person und traut Menschen nicht über den Weg. Sobald ich auftauche macht er sich lieber aus dem Staub. Das Einfangen ist ein Geduldsspiel, die Bremsen und Mücken werden meine heimlichen Helfer, denn vor denen ist man als Pferd nur im Unterstand sicher und ich weiß nicht, warum, aber dort läßt Chester sich aufhalftern, auf der Weide habe ich keine Chance.

Ist er dann erstmal gefangen, verhält er sich genau so: wie ein Gefangener. Folgsam läßt er alles über sich ergehen, gehorcht und zeigt keinerlei Eigeninitiative. Also versuche ich, nur schöne Sachen mit ihm zu machen, was nicht so einfach ist: schon wenn man ihn streichelt ist er auf der Hut und kein bißchen entspannt, Leckerlis nimmt er zwar, aber auch die kann er erst kauen,wenn ich mich wieder etwas von ihm entfernt habe. Neulich habe ich Äpfel auf dem Hof verteilt und wollte mit ihm einfach nur auf Apfelsuche gehen ... schon zu schwierig. Chester steht nur mit hoch erhobenem Kopf dort, wo man ihn hinstellt und rührt sich nicht. Also nehme ich jeden Apfel auf die Hand und lege die Hand dorthin, wo der Apfel war und so findet auch Chester die Äpfel. Ich hoffe, er fasst bald etwas mehr Vertrauen.

 

Juli 2011

Das Abenteuer eigener Wanderreitbetrieb beginnt!

Nach unserem Aufenthalt bei Véronique und Ulrich Wessel in Bayern kommen Karl-August und ich auf den Maiershöfen an. Für Karl-August ist die Welt in Ordnung: er bewohnt mit der Isländer-Stute einer Freundin die eine Seite des Offenstalls, nebenan stehen zwei weitere Stuten. Doch das schöne Leben als Hahn im Korb ist mit der Ankunft der zwei Südamerikaner Chester und Apache schon bald vorbei. Sie beziehen die Weidehütte nebenan und Chester ist wie Karl-August sehr interessiert an den Stuten. Die beiden Möchtegern-Hengste entpuppen sich als wahre Machos und wenn eine Stute nur mal pupst ist einer der beiden sofort zur Stelle und steht aufgeblasen neben dem Zaun, woraufhin der andere nicht lange auf sich warten läßt und sofort ebenfalls mit stolz geschwelltem Hals angetrabt kommt. Um die Wette wiehern und an die Zaungrenze äppeln gehört ebenfalls standardmäßig zum Showprogramm. Einzig Apache ist gänzlich unbeeindruckt von dem ganzen Stuten-Theater!